Teilprojekte des Reallabors Asyl

Die Forschung im Teilprojekt I zielt langfristig auf die gesellschaftliche Teilhabe von Asylsuchenden und Geflüchteten ab, welche über berufliche Bildung realisiert werden soll. Hierzu sollen die mathematischen Kompetenzen und der Zweitspracherwerb der jugendlichen Asylsuchenden gefördert und verbessert werden, da diese zentrale Bestandteile zur Sicherung der gesellschaftlichen Teilhabe sind. Das Teilprojekt I gliedert sich entsprechend der beiden Schwerpunkte Spracherwerb und Erwerb mathematischer Kompetenzen in die Teil-Teilprojekte Ia und Ib.

Teilprojekt Ia: Berufliche Bildung – Schwerpunkt: Spracherwerb

Teilprojekt Ib: Berufliche Bildung – Schwerpunkt: Erwerb mathematischer Kompetenzen

In diesem Projekt soll der der Frage nachgegangen werden, welche die Erfolgsfaktoren einer nachhaltigen Integration der Asylsuchenden in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft sind. Hierzu werden Datengrundlagen geschaffen, welche für die erkenntnisbezogenen und für die transformationsbezogenen Aktivitäten im Reallabor Asyl mit mikroökonometrischen und qualitativen Methoden auszuwerten sind. Diese Ergebnisse sollen den PraxisakteurInnen und der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Ziel ist ferner die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Stärkung der transdisziplinären Forschung in der Rhein-Neckar-Region.

Projektübersicht

Teilprojekt III untersucht die Wirkungen der Implementierung dezentraler Unterbringungsformen im Quartier und in der Gesamtstadt und fragt darüber hinaus nach den individuellen Lebens- und Wohnsituationen sowie persönlichen Utopien und Heimaten geflüchteter Menschen in der Stadt.

Projektübersicht

Das Querschnittprojekt verbindet die einzelnen Teilprojekte, indem es den Blick auf die Engagierten richtet, welche über alle Teilbereiche hinweg aktiv sind.

Im Querschnittsprojekt wird untersucht, mit welchen Motivationen und auf welche Art und Weise sich  das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern und entsprechender Organisationen rund  um die Themen berufliche Bildung und Sprachkompetenz, Beschäftigungsfähigkeit und sozialer Anschluss gestaltet, und welche Trends und Innovationen dabei zu verzeichnen sind.

Insbesondere interessiert dabei, wie informelle und formelle Mitgliederder Zivilgesellschaft untereinander und mit staatlichen, vor allem kommunalen AkteurInnen, aber auch solchen aus der Privatwirtschaft zusammenarbeiten und welche Bedeutung dies in Hinblick auf herkömmliche Formen und Verständnisse von lokaler Kooperation und Governance hat.

Projektübersicht